Hallo, bin neu hier!

Der Treffpunk f├╝r Alleinerziehende und Patchworkfamilien. Hier k├Ânnen Erfahrungen und Sorgen ausgetauscht werden.

Hallo, bin neu hier!

Beitragvon schmetterling 29. Dezember 2009 09:10

Guten Morgen,
bevor ich anfange euch meine Geschichte zu erz├Ąhlen und hoffentlich Antworten auf meine Fragen zu bekommen, m├Âchte ich mich kurz vorstellen.
Ich, Susanne bin 34 Jahre alt und habe zwei Kinder, S.,5 Jahre alt und J., 19 Monate alt!
Seid Ende Juni getrennt lebend, nach 9 Jahren Beziehung, davon 6 Jahre verheiratet! Von meinem Mann verlassen worden, wegen einer anderen!
Immernoch nicht ├╝ber die Trennung weg, sind einfach noch zu gro├če Gef├╝hle f├╝r ihn vorhanden.
Es ist alles soweit geregelt, Unterhalt f├╝r die Kinder und mich, Besuchsregelung usw. Wir "benehmen" uns anst├Ąndig wenn die Kinder dabei sind, gehen vern├╝nftig miteinander um. Keine b├Âsen Worte von mir ├╝ber Papa oder warum er sich von mir getrennt hat. Sie wissen es nicht das es da eine andere gibt. Von Scheidung wurde kurz gesprochen aber ist uns nicht wichtig, daher wurde das Thema auch schnell wieder fallengelassen.
Unsere Gro├če hat sehr schwer damit zu k├Ąmpfen und ist in den letzten Monaten ganz sch├Ân "erwachsen" geworden, wenn man das so nennen kann. Sie k├╝mmert sich hingebungsvoll um ihren kleinen Bruder, hilft mir viel im Haushalt.
Es vergeht jedoch nicht ein Abend an dem sie nicht wegen ihrem Papa weint, ich sie immer wieder in den Armen halte und ihr versichere das wir das alles schaffen und alles gut wird, irgendwann. Das wir sie beide ├╝ber alles lieben und immer f├╝r sie und ihren Bruder da sind.
Aber ich habe Angst, Angst in die Zukunft zu schauen was wird werden wenn ich irgendwann mal wieder einen neuen Partner haben werde? Was ist wenn sie mal nicht mehr zu ihrem Papa m├Âchten? Was ist wenn sie die neue Freundin ihres Vater mal kennnelernen? Was ist wenn wir sie f├╝r ihr Leben gezeichnet haben, durch diese Trennung? Was geht in ihren K├Âpfen vor? Was haben wir ihren kleinen Seelen damit angetan? Ich mache mir sehr viele Gedanken, an manchen Tagen mu├č ich mich zwingen f├╝r sie da zu sein, da es mir auch immernoch sehr schlecht geht wegen der Trennung. Ich versuche so gut wie m├Âglich es mir nicht anmerken zu lassen, aber sie sp├╝rt es ganz genau wenn es mir schlecht geht, dann nimmt sie mich in den Arm und sagt mir das sie mich liebt und wir Freunde f├╝r immer und ewig sind. Das zereisst mir mein Herz, das sind Momente in denen ich meinen Mann verfluche f├╝r das was er uns angetan hat. Verlezter Stolz, ja sicherlich. Trauer um die verlorene Liebe gewiss. Aber das ist es ja was die ganze Sache so schlimm f├╝r mich macht. Er wei├č immernoch nicht was er eigentlich will. Die Feiertage haben ihm wohl schwer zu schaffen gemacht, es sind soviele verschiedene Gef├╝hle auf ihn eingest├╝rmt, er hat Angst das irgendwann ein anderer seinen Platz bei uns einnimmt. Ich versichere ihm immer wieder das er immer der Papa bleiben wird. Klar wenn ein anderer mit uns wohnt, das dann er die erste Anlaufstelle f├╝r beide sein wird, da er ja nunmal da ist. Aber ich werde und w├╝rde ihm bei seinen Kindern nie Steine in den Weg legen, daf├╝r liebe ich meine Kinder einfach zu sehr um ihnen das anzutun. Sie sollen wissen das sie immer zu uns beiden kommen k├Ânnen egal was ist.
Ich wei├č auch das wir da eigentlich alles soweit richtig machen aber dennoch ist meine Angst so greifbar, so gro├č, das sie mich fast erdr├╝ckt. Ich m├Âchte mir so gerne helfen lassen, aber wo und wie?
Vielleicht k├Ânnt ihr mir ja schonmal erste Ans├Ątze liefern und mir auch sagen ob das wirklich alles so richtig ist wie wir das machen.
Ich danke euch schonmal im Vorraus!
LG
Susanne
Man wird vom Schiksal hart oder weich geklopft, es kommt auf das Material an!
schmetterling
Forumslehrling
Forumslehrling
 
Beitr├Ąge: 15
Registriert: 26. Dezember 2009 13:52

Re: Hallo, bin neu hier!

Beitragvon Gerda 29. Dezember 2009 11:50

Liebe Susanne,

herzlich willkommen hier im Forum. :winken:

Mir ist so positiv ins Auge gesprungen
schmetterling hat geschrieben:Aber ich werde und w├╝rde ihm bei seinen Kindern nie Steine in den Weg legen, daf├╝r liebe ich meine Kinder einfach zu sehr um ihnen das anzutun. Sie sollen wissen das sie immer zu uns beiden kommen k├Ânnen egal was ist.
Ich finde, das ist eine wunderbare Basis f├╝r die Ver├Ąnderungen, die ihr gemeinsam gestaltet und f├╝r die ver├Ąnderte Zukunft mit Euren Kindern.

Ich kenne auch diese immensen Schuldgef├╝hle und ├ängste, was man als Eltern den Kindern antut mit einer Trennung. Fakt ist aber, dass die Schuldgef├╝hle niemandem etwas nutzen. Sie sind sogar h├Ąufig ein WEg, sich der eigenen Verantwortung zu stellen. Eine Trennung ist ein schlimmes Erlebnis f├╝r Kinder. Sie wollen unbedingt, dass die Eltern zusammen bleiben, nichts anderes. Es ist nicht ihr Interesse, dass die Eltern sich trennen, nicht, dass Papa oder Mama einen neuen Partner haben, nichts von dem. Jedes dieser Ereignisse ist f├╝r sie schwer und braucht alle Kooperation der Eltern, um es den Kindern so wenig schwer wie nur m├Âglich zu machen.

Was ich eine sehr gute Voraussetzung dazu finde, ist, dass du dir Hilfe holst - hier und offenbar suchst du auch woanders? Das geh├Ârt zum Wichtigsten, um es den Kindern leichter zu machen - dass du dir selbst jede nur erdenkliche Hilfe suchst, um mit dieser sehr traurigen Trennung besser fertig zu werden. Du schreibst ja selbst, dass dein Kind in den letzten Monaten sehr "erwachsen" geworden ist und f├╝hlst selbst, dass das nicht richtig ist. Kinder sollen Kinder bleiben k├Ânnen und das k├Ânnen sie nicht, wenn sie sehr leiden unter der Trennung und auch, wenn sie einen Elternteil tr├Âsten m├╝ssen. DAf├╝r ist die kindliche Seele nicht ausgestattet. Es w├Ąre gut, du k├Ânntest in dieser Hinsicht dein Kind "arbeitslos" machen, indem du Trost und Unterst├╝tzung f├╝r dich bei anderen Menschen suchst. Dann kann dein Kind wieder Kind sein und aufh├Âren, sich f├╝r Mama verantwortlich zu f├╝hlen.

Es w├Ąre also gut, du k├Ânntest z. B. eine trennungsbegleitende Psychotherapie machen und vielleicht auch eine Erziehungsberatung in Anspruch nehmen. Vielleicht auch in eine Mutter - Kind - Kur fahren , wo du Unterst├╝tzung bekommst. Was denkst und f├╝hlst du dazu?

Liebe Gr├╝├če
Gerda
"Unser wahres Zuhause ist der gegenw├Ąrtige Augenblick. Wenn wir wirklich im gegenw├Ąrtigen Augenblick leben, verschwinden unsere Sorgen und N├Âte, und wir entdecken das Leben mit all seinen Wundern.ÔÇť

Sei selbst die Ver├Ąnderung, die du dir w├╝nschst.
Benutzeravatar
Gerda
Moderator
Moderator
 
Beitr├Ąge: 3315
Registriert: 7. Juni 2005 22:06

Re: Hallo, bin neu hier!

Beitragvon schmetterling 29. Dezember 2009 21:24

Hallo Gerda,
danke erstmal f├╝r deine Antwort.
Wegen einer Mutter-Kind Kur bin ich schon unterwegs. Und die andere Hilfe brauche ich sehr dringend, das habe ich heute mal wieder deutlich festgestellt. Stecke im moment in einem sehr tiefen Loch und glaube ohne fremde Hilfe komme ich da so schnell nicht raus.
Ich versuche meiner Maus schon viele Dinge die sie f├╝r mich tun m├Âchte auszureden, aber sie macht sie auch ab und zu gerne und dann lasse ich sie auch. Sie ist halt ziemlich sensibel und hat eine feine Antenne daf├╝r wie es mir geht.
Ich bin zur zeit einfach sehr verzweifelt und hole mir schon Hilfe wo ich nur kann, aber immer m├Âchte ich das auch nicht. Ich mu├č das auch alleine schaffen und kann nicht immer andere um Hilfe bitten.
Kannst du mir noch irgendwelche Tips geben wie wir uns noch verhalten k├Ânnen? Wir haben das jetzt so geregelt, das die Kinder zweimal die Woche nachmittags bei ihm sind und einmal die Woche ├╝bernachten sie bei ihm. Auch hat er mal nur die gro├če bei sich oder so wie heute den kleinen. Ist das richtig so? Ist das zuviel oder zuwenig?

Lieben Dank
Susanne
Man wird vom Schiksal hart oder weich geklopft, es kommt auf das Material an!
schmetterling
Forumslehrling
Forumslehrling
 
Beitr├Ąge: 15
Registriert: 26. Dezember 2009 13:52

Re: Hallo, bin neu hier!

Beitragvon MarliJo 30. Dezember 2009 00:56

Hallo Susanne,

willkommen in diesem Forum und sch├Ân, dass du hergefunden hast !

Leider nur kurz, da ich auf dem "Urlaubssprung" bin und deshalb nicht so ausf├╝hrlich schreiben kann.
Gerda hat dir schon Viele Dinge geschrieben, dem ich beipflichten m├Âchte.
Ich empfinde es auch als sehr wertvoll f├╝r deine Kinder, dass du so mitf├╝hlend auf sie blickst. Das Mitgef├╝hl ist denn ja auch viel wichtiger als Mitleid (oder Selbstmitleid), weil Letzteres ja am Ende wenig weiterhilft. Doch nicht immer l├Ąsst sich jedes Gef├╝hl der tiefen Traurigkeit vor den Kindern verheimlichen und meiner Meinung ist "Schw├Ąche" zeigen in einer so schwierigen Situation auch sehr ehrlich und dann richtig, wenn, so wie du es tust, den Kindern das Gef├╝hl gegeben wird, das es auch weitergeht. Hilfe von Au├čen kann da nur gut tun und ich finde, da darfst und solltest du nach Angeboten suchen und sie auch annehmen. Und,..es n├╝tzt am Ende nicht nur dir, sondern auch deinen Kindern, wenn du etwas f├╝r dich tust und es dir nach und nach wieder besser geht. Auch daf├╝r haben die Kinder eben eine feine Antenne, wenn sie sp├╝ren, Mama kann das/schaft das.
Schwierig und kein kurzer Weg es so zu empfinden, gewiss,.. ganz gleich ob f├╝r deine Kinder oder f├╝r dich.

Wichtig finde ich bei all den starken Gef├╝hlen, die dich ├╝berrennen, das du f├╝r deine Kinder eine verl├Ąssliche Gr├Â├če bleibst. Damit meine ich eine emotional verl├Ąssliche Gr├Â├če. Das ist ganz schwer, wenn der eigene "Gef├╝hlshaushalt" aus den Fugen geraten ist, doch ich denke das ist das Wichtigste, was deine Kindern hilft. Vielleicht hilft es dir wenn du dir sagst > ihr Beiden k├Ânnt ganz Kinder sein und ich ganz Mama, auch ohne Papa an meiner Seite< und du so f├╝r dich Abstand gewinnen kannst zu deinem Mann?
Ich kann dir nicht sagen, was Richtig oder Falsch ist - ich denke, jede Trennunggsgeschichte (genauso wie jede Beziehung) hat seine ganz eigene Dynamik und auch Trennung ist ein Weg, bei dem mit Sicht auf die Kinder UND die Erwachsenen erlernt werden mu├č, was gut ist. Da tust du schon ganz viel (und wie es scheint auch der Vater) indem ihr euch eurer Verantwortung als Eltern stellt und aure Kinder beide im Blick habt. Das ist wirklich gut und wie ich finde eine wertvolle Voraussetzung daf├╝r, dass eure Kinder erfahren, dass sie trotz Trennung keine Angst vor der Zukunft haben m├╝ssen.
Was den zeitlichen "Takt" angeht, meine ich auch, dass ihr schauen m├╝sst, wie es euren Kindern geht damit. Grunds├Ątzlich fine ich es gut, wenn die Kinder so viel Anteile an BEIDEN Eltern haben wie m├Âglich. Aber das kann auch schwer sein, wenn Kinder mit allzu vielen Wechseln nicht zurecht kommen. Ganz wichtig finde ich, dass es f├╝r die Kinder niemals so ankommt, Umgangsmodelle seien beliebig oder einer Willk├╝r unterlegen.
Feste Gr├╝├čen ├╝ber einen bestimmten Zeitraum schaffen meiner Meinung bei allen Beteiligten eine gewisse Verbindlichkeit.
Kurz nach der Trennung ist es sicher sinnvoll, wenn ihr euch ├╝ber einen gewissen ├änderungsrahmen verst├Ąndigen k├Ânntet, der es erlaubt, auf die Empfindsamkeiten der Kinder R├╝cksicht zu nehmen.

W├╝nsche dir viel Kraft und Trost !
MarliJo
MarliJo
 

Re: Hallo, bin neu hier!

Beitragvon Gerda 30. Dezember 2009 01:08

Liebe Susanne,

mir kommt das etwas wenig vor, wie oft sie ihren Papa sehen. Je kleiner die Kinder sind, desto ├Âfter sollten sie den anderen Elternteil sehen. Denn in dem Alter von dem Kleinen ist es doch so, dass ein paar Stunden schon eine Ewigkeit sind. Wenn es geht, ist es nat├╝rlich optimal jeden Tag. Meine Nachbarn machten es so, dass Papa am Anfang jeden Abend nach der Arbeit kam, den kleinen Sohn, 3 Jahre, ins Bett zu bringen oder auch schon mal fr├╝her, um noch etwas mit ihm zu spielen, vorzulesen usw.

Es ist leider so, dass man, wenn es einem durch die Trennung sehr schlecht geht, Hilfe braucht, einige Wochen, Monate oder auch Jahre. Der Schmerz ist manchmal so gro├č, dass man ihn nicht alleine ertr├Ągt. Kinder bis etwa 8 Jahren sind permanent "online" mit Mama und mit der ganzen Familie und sie bekommen alles emotional mit. Sie bekommen vor allem mit, wenn Mama emotional unterversorgt ist und versuchen, es auszugleichen. Da n├╝tzt es nichts, dass Mama sagt, du brauchst dich nicht um mich zu k├╝mmern. Ein Kind, das mit┬┤bekommt, dass Mama nicht gut versorgt ist, wird sich k├╝mmern, es kann gar nicht anders, weil es ihm selbst zu weh tut, wenn es Mama schlecht geht.

Deshalb ist es unbedingt notwendig, dass du dir ein dichtes Hilfenetz einrichtest - auch damit du selbst nicht so leidest - aber eben auch, um den Kindern auf die Dauer mehr Stabilit├Ąt geben zu k├Ânnen. Es ist nichts Schlimmes, sich Hilfe zu holen, und f├╝r eine Zeit auch ganz viel. Wer sagt, dass du es alleine schaffen musst? Eine Trennung mit zwei so kleinen Kindern ist ein furchtbarer Schock und eine extrem schlimme Belastung. Trennung in einer Zeit, wo es eigentlich notwendig und unabdingbar ist, dass es ein ganz sicheres Nest gibt f├╝r Eltern und Kinder, ist sehr schwer zu verkraften, auch f├╝r einen als Mutter. Man ist so extrem d├╝nnh├Ąutig, weil man ja sich ganz weit aufgemacht hat innerlich f├╝r das Baby, dass man sehr wenig Widerstandskraft hat und sehr wenig emotional verkraften kann. Also nimm es dir nicht ├╝bel, dass du es noch nicht alleine schaffst, sondern mach N├Ągel mit K├Âpfen und schaff dir ein ganz dichtes Hilfenetz, wo du jeden Tag wenigstens ein Mal mit jemand, der oder die dir richig gut tut, sprechen kannst und dein Herzaussch├╝tten kannst oder auch, wie in einer Erziehungsberatungsstelle, ganz praktische Hilfestellungen f├╝r alle Fragen rund um die Kinder bekommen kannst. Und du kannst ja auch hier das Forum vollschreiben. Daszu ist es da.

Alles alles Liebe schickt dir
Gerda
"Unser wahres Zuhause ist der gegenw├Ąrtige Augenblick. Wenn wir wirklich im gegenw├Ąrtigen Augenblick leben, verschwinden unsere Sorgen und N├Âte, und wir entdecken das Leben mit all seinen Wundern.ÔÇť

Sei selbst die Ver├Ąnderung, die du dir w├╝nschst.
Benutzeravatar
Gerda
Moderator
Moderator
 
Beitr├Ąge: 3315
Registriert: 7. Juni 2005 22:06

Re: Hallo, bin neu hier!

Beitragvon schmetterling 30. Dezember 2009 20:06

Hallo,
also mehr sehen geht eigentlich schon gar nicht mehr, da mein Mann ja Schichtdienst hat ( 2 Fr├╝h, 2 Mittag,2 Nacht, danach 4 Tage frei) nun ist es bei uns so das er sie an einem Nachmittag hat bei seinem Fr├╝hdienst, bei Mittag ist leider nicht m├Âglich, bei der ersten Nachtschicht sind sie dann auch Nachmittags bei ihm. An seinen freien Tagen hat er sie immer am zweiten und dritten Tag. Auch sind Tage dazwischen wo er mal mit der gro├čen Schwimmen geht oder bummeln. Oder er hat den Kleinen mal ein paar Stunden alleine. Also ist hier alles ausgesch├Âpft wo es geht, zumal er ja wie gesagt auch noch eine neue hat und ich nehme mal an das sie auhc ihre Zeit einklagt. Die neue Wohnung und alles das was Frau/Mann so im Haushalt zu erledigen hat kommt da noch zu. Er sagt auch wenn ich seine Hilfe brauche, weil ich mal was erledigen mu├č, dann brauche ich nur anrufen und er w├Ąre da.
Nun im Moment ist es so das unsere gro├če wenn ich sie zu ihm bringe, dann immer anf├Ąngt zu weinen wenn ich gehen will, das sie wieder mit zu mir kommen will. Was mache ich da? Ich meine es ist ihre Zeit mit ihrem Papa und ich wei├č auch wenn ich weg bin, dann beruhigt sie sich ja auch wieder, aber es f├Ąllt wirklich schwer dann zu gehen. Am liebsten w├╝rde ich sie wieder mitnehmen aber das will ich ja beiden nicht antun.
Wie seht ihr solche Tage wie Silvester? Sollten wir es zusammenfeiern? Oder spielen wir denn Kindern damit nur was vor? Auch bekommt mein Mann ja auch von seiner "neuen" dann Zunder, denn sie ist der Meinung das man solche Tage nicht unbedingt mit seinen Kindern zusammen verbringen m├╝sste! Da wir ja wie gesschrieben noch nicht ganz voneinander gel├Âst sind, da schon noch Gef├╝hle auf beiden Seiten vorhanden sind, ist er nat├╝rlich sehr unter Druck. Was und wie macht man das an solchen Tagen? Wie soll ich mich verhalten wenn meine Tochter wieder mit zu mir will?
Acuh w├╝rde ich gerne wissen, wann der Zeitpunkt gekommen ist, an dem mein Mann den Kindern sagt das es eine andere gibt, obwohl es ihm nicht wichtig ist das sie, sie kennenlernen, zumindest noch nicht!

Lg
Susanne
Man wird vom Schiksal hart oder weich geklopft, es kommt auf das Material an!
schmetterling
Forumslehrling
Forumslehrling
 
Beitr├Ąge: 15
Registriert: 26. Dezember 2009 13:52

Re: Hallo, bin neu hier!

Beitragvon Xephia 31. Dezember 2009 17:40

Hallo schmetterling,

erstmal Respekt wie du das alles angehtst!!!!!!!
Ich bin noch in einem AE Forum und da gibt es soooo viele bei denen das alles so ganz anders abl├Ąuft.
Also super Leistung von Dir.

Von meiner eigenen Trennung (auch wegen einer anderen verlassen) wei├č ich, dass es das beste (f├╝r einen selber) ist den Kontakt zum Ex so gering wie m├Âglich zu halten, da man sich sonst immer wieder Hoffnungen macht.
Das ist nat├╝rlich ein Problem, da f├╝r die Kinder genau das Gegenteil wichtig ist.

Ich denke, wenn Du die Kleine zu Deinem Ex bringst solltest Du ihr kurz Tsch├╝ss sagen, versichern, dass du sie nachher wieder abholst (bzw. er sie bringt..etc) und dann gehen. So wie man es in der Kita/Kindergarten ja auch macht beim Abschied.

Irgendwelche Fest noch zusammen zu feiern halte ich f├╝r nicht so gut, da dann ja auch bei den Kindern, so wie bei dir wieder Hoffnungen aufkeimen werden.
Ihr m├╝sst ja alle lernen, dass die Zukunft nun anders aussieht.

Bei mir war es so, dass ich von Zeit zu Zeit immer wieder auf meinen Ex zugegangen bin/ gehen musste um mir eine weitere Abfuhr abzuholen bis ich es irgendwann kapieren konnte dass es ein f├╝r alle mal vorbei ist.

Eure Kinder m├╝ssen zum Gl├╝ck nur lernen, dass sie Euch beide nicht mehr gleichzeitig haben, aber (wenn ihr alles weiter so gut meistert) keinen von Euch beiden verlieren werden.

:meinung:

LG,
Xephia
Xephia
Eintagsfliege
Eintagsfliege
 
Beitr├Ąge: 9
Registriert: 31. Dezember 2009 01:32
Wohnort: NRW


Zur├╝ck zu Alleinerziehend & Patchworkfamilien

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 10 G├Ąste

cron